Von ÖPNV zu Fahrrad

Zu meiner Schulzeit sind wir dann nach Wilmersdorf, ein Bezirk neben Schöneberg, umgezogen. Meine Schule war aber immer noch in Schöneberg, so dass ich anfangs mit der U-Bahn zur Schule fuhr und als Jugendliche dann aber aufs Fahrrad umgestiegen bin, da das deutlich schneller war. So konnte ich meine Wegzeit von 30 min mit den Öffis auf 15-20 min mit dem Fahrrad herunterbrechen. Das hat natürlich dazu eingeladen morgens länger liegen zu bleiben und dann erst um Viertel vor Acht aus dem Haus zu gehen. Wie rasant dann teilweise meine Fahrmanöver auf der Straße waren, kann man sich vorstellen. Glücklicherweise verlief die halbe Strecke durch den schönen Volkspark zwischen Schöneberg und Wilmersdorf.

Und wieder zurück…

Seit ich dann im Studium in meiner eigenen Wohnung keinen Keller oder Hof zum Fahrradabstellen zur Verfügung hatte, bin ich wieder auf die Öffis umgestiegen. Für ein hochwertiges Fahrrad gibt es wenig sichere Abstellmöglichkeiten, wenn diese vom Wohnhaus nicht gegeben sind. Fahrraddiebstähle liegen jedoch in Berlin an der Tagesordnung. Noch zu Schulzeiten wurde mir im Schnitt einmal jährlich das Fahrrad geklaut, ob vom Schulgelände, vor einer U-Bahn-Haltestelle oder vom eigenen Hof. So hatte ich in 6 Oberschuljahren 5 verschiedene Fahrräder.

Das Dilemma mit dem Fahrrad

Alternativ hätte ich mir ein weniger hochwertiges Fahrrad kaufen können, das dann jedoch an Komfort und Bequemlichkeit eingebüßt hätte. Nur wirklich sehr gebrauchte Fahrräder werden in Berlin mit geringerer Wahrscheinlichkeit geklaut. Alles andere findet unfreiwillig schnell ein neues Zuhause. Ich wäre also lieber mit dem Fahrrad zur Uni gefahren, zumindest bei gutem Wetter, was mich nicht mal 10 min gekostet hätte. So bin ich mein ganzes Studium über mit der U-Bahn zur Uni gefahren und habe die dreifache Zeit dafür aufgewendet. Mir aber eine alte diebstahlsichere Tretmühle zu kaufen, kam für mich nicht in Frage, denn Bequemlichkeit auf dem Fahrrad ist mir sehr wichtig.

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