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Chalki – eine Insel emissionsfreier Mobilität

Auf der griechischen Insel Chalki starten ein Pilotprojekt um Elekofahrzeuge allen dort lebenden Menschen und Unternehmen zur Verfügung zu stellen

Foto: Elisabeth Wiedow

Der Traum von nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität nimmt auf der griechischen Insel Chalki erste Formen an. Zusammen mit der Citroen/Syngelidis-Gruppe stößt die griechische Regierung ein Pilotprojekt an. Dabei wird eine Reihe von Elektrofahrzeugen angeboten, die allen Unternehmen und den Menschen auf der Insel zugänglich gemacht werden sollen.

Elektrofahrzeuge für alle behördlichen Einrichtungen
In einem ersten Schritt sollen die Behörden auf Chalki mit Elektrofahrzeugen versorgt werden. Dazu gehören in erster Linie Kleinstwagen, Kompaktwagen und Kleintransporter. Genutzt werden können diese Fahrzeuge dann z.B. von der örtlichen Polizei, der Küstenwache oder den verschiedenen Gemeinschaften. Bei den zur Verfügung gestellten Autos handelt es sich um reine Elektroautos (keine Plug-in Hybride oder Hybride), die ausschließlich mit erneuerbaren Strom versorgt werden.

Das Modell von Citroen sieht vor, dass es für die ersten zwei Jahre ein kostenloses Leasing geben wird. Anschließend sollen die Fahrzeuge von Citroen zurückgekauft und an die Gemeinde Chalki gespendet werden. Nach und nach soll der gesamte Fuhrpark der Insel elektrifiziert werden. Alle Verbrenner werden so durch Elektrofahrzeuge ersetzt. Damit sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner den Umstieg auf die neue Antriebstechnologie leisten können, sollen im Rahmen eines Entwicklungsplans von Citreon, die Fahrzeuge zu erschwinglichen Preisen verfügbar sein. Die angebotenen Fahrzeuge reichem vom leichten Vierrad über Pkw hin zu leichten Nutzfahrzeugen.

Projekt kann Luft- und Lebensqualität der Menschen Vorort verbesser
Das Ziel dieses Projektes ist es, mit der Unterstützung von Citroen, Chalki zur ersten „Eco-Insel“ zu machen und damit durch die geringen Lärmemissionen und Abgase der Elektrofahrzeuge, die Lebens- und Luftqualität zu verbessern. „Dieses Projekt wird das Leben einiger weniger Menschen verändern, aber das ist erst der Anfang. Indem wir Chalki dabei helfen eine ‚grüne‘ Umgebung mit null Emissionen zu werden, ebnet Citroën den Weg für eine nachhaltigere Zukunft und zeigt, dass die Elektrifizierung ein wichtiger Faktor ist“, sagt der Citroën-Chef Cobée.

Das Projekt ist im November gestartet. Wie sich das Projekt entwickeln wird und wie die Menschen auf Chalki auf das Angebot reagieren und es annehmen, wird sich aber erst in den nächsten Monaten zeigen. Die Ziele der griechischen Regierung und von Citroen scheinen erstrebenswert und können eine Vorreiterrolle beim Wandel der individuellen Mobilität auf kleinen Raum darstellen.

Quelle: Citroën

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