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Eine Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen

Das gesetzte Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Million zugelassene Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben wurde mit etwas Verzögerung erreicht.

©shutterstock/Softulka

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab am 02.08.2021 bekannt, dass nun eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sind. Hiermit sei das im Jahresbericht 2009/2010 festgelegte Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen erreicht. Dies umfasst neben Pkw auch Nutzfahrzeuge und Busse.

Die Verlängerung des Innovationsbonus bis 2025 und weitere flankierende Maßnahmen wie der Erlass der Kfz-Steuer sorgen seit Mitte 2020 für einen enormen Anstieg des Absatzes und Rekord-Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze kommentiert: „Eine Million Elektroautos stehen für millionenfach weniger CO2-Emissionen im Verkehr. Denn sechzig Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland entfallen allein auf Pkw..“

54 % der Fahrzeuge verfügen über einen rein batterieelektrischen Antrieb. Der Rest entfällt auf Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. Plug-In-Hybride werden jedoch nur teilweise elektrisch genutzt, da sie zum einen zwar von einer Batterie, zum anderen aber mit Diesel oder Benzin angetrieben werden. Es wird vermutet, dass sie eher selten extern elektrisch geladen werden.

Auch Fahrzeuge mit einer Brennstoffzelle zählen als Elektrofahrzeug, allerdings gibt es sie aufgrund der hohen Anschaffungskosten und einer geringen Modellvielfalt nur sehr vereinzelt auf der Straße zu entdecken. Die Technologie steht jedoch weiterhin im Fokus der Forschung und es bleibt abzuwarten, wie stark sie zukünftig in den Straßenverkehr Einzug erhalten wird.

Die nächsten politischen Schritte

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) erklärte mit Blick auf die ambitionierten Klimavorgaben: "14 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 muss laut Experten das neue Ziel lauten." Um da an zu kommen, betonte auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) die Vorteile beim Kauf eines E-Pkw wie die langfristige Reduktion der Tankkosten, die niedrigeren Wartungskosten und welche Auswirkungen auf die Umwelt bei dem Einsatz von E-Fahrzeugen gemindert werden: "Nicht zuletzt verursachen Elektrofahrzeuge weniger Lärm und schädliche Abgase und erhöhen so die Lebensqualität in unseren Städten", sagte Schulze.

Zudem soll durch ein Programm mit einem Volumen von 500 Millionen Euro die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Bereits in Kürze soll die Errichtung von 30.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen mit Hilfe von Subventionen dieses Programms realisiert werden. Jedoch werden auch die Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz sowie private Ladevorrichtungen mehr gefördert.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

Rechtlicher Hinweis

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Umfang dieser Informationsplattform zur Verkehrs- und Mobilitätswende. Darüber hinaus erhalten Hersteller und Händler Informationen zur Umsetzung der novellierten Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Die Ausführungen in diesem Informationsportal sind mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und anderen Fachakteuren abgestimmt und geben ihre gemeinsame Auffassung wieder. Dabei handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht rechtsverbindlich sind. Für konkrete Fragen ist ggf. eine Rechtsberatung einzuholen. Die dena übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der mittels des Online-Tools zur Erstellung eines Pkw-Labels berechneten Ergebnisse. Entscheidend sind u. a. die Herstellerangaben.