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Verlängerung der Innovationsprämie für E-Autos

Seit 5 Jahren gibt es nun bereits den Umweltbonus – eine zu gleichen Teilen von Bund und Autohersteller getragene Förderprämie für Elektroautos. Im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets wurde der staatliche Anteil mit der sogenannten Innovationsprämie im letzten Jahr zusätzlich noch einmal verdoppelt. Um den Markthochlauf von Elektrofahrzeugen weiter zu fördern, hat die Bundesregierung beschlossen, die erhöhte Förderung bis 31.12.2025 zu verlängern, statt sie, wie ursprünglich geplant, Ende dieses Jahres auslaufen zu lassen.

Mit dem Umweltbonus werden Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie aufladbare Hybridelektrofahrzeuge gefördert. Leasingverträge mit einer Laufzeit ab 23 Monaten erhalten ebenfalls die volle Förderung, bei geringerer Laufzeit wird der Bonus entsprechend angepasst. Elektrofahrzeuge, die weniger als 40.000 Euro Nettolistenpreis kosten, werden mit bis zu 9000 Euro gefördert, für Plug-in-Hybrid-Autos können bis zu 6750 Euro beantragt werden. Für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von über 40.000 Euro gibt es bis zu 7500 Euro Förderung für rein elektrische Fahrzeuge, beziehungsweise bis zu 5625 Euro für Plug-in-Hybride.

An diese werden allerdings in Zukunft höhere Ansprüche gestellt: Plug-in-Hybride sollen nur noch gefördert werden, wenn sie ab 2022 eine Mindestreichweite von 60 Kilometer, ab 2025 von mindestens 80 Kilometer erreichen. Damit soll der Fokus vermehrt auf den Kauf batterieelektrischer Fahrzeuge gelenkt werden. Für die Verlängerung der Förderung hat die Bundesregierung zusätzlich bis zu eine Milliarde Euro veranschlagt.

Und das Interesse deutscher Verbraucher an Elektrofahrzeuge wächst rasant: bereits nach der Einführung der Innovationsprämie im 2. Halbjahr letzten Jahres gab es monatlich neue Antragsrekorde, in diesem Jahr sind die Zahlen noch einmal gestiegen. Schon im ersten Halbjahr 2021 wurden mehr Prämien in Anspruch genommen als im gesamten letzten Jahr.

Umfangreiche Informationen zur Förderung und Antragsstellung finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

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