Umweltwirkung von Elektroautos
Inhalt
Auf einen Blick
Sind E-Autos umweltfreundlich?
- Beim Fahren verursachen Elektroautos keine direkten CO₂-Emissionen und keine Abgase. Wenn Treibhausgasemissionen aus der Stromerzeugung und der Fahrzeugherstellung berücksichtigt werden, sind Elektroautos bereits nach wenigen Jahren Laufzeit klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Sind Elektroautos effizienter?
- Ja, Elektroautos sind im Betrieb drei- bis viermal effizienter als Verbrenner. Statt 50 bis 80 Kilowattstunden Energie pro 100 Kilometer verbrauchen sie nur 15 bis 20. Der geringe Verbrauch senkt langfristig die Kosten.
Wie nachhaltig ist die Batterieproduktion?
- Die Batterieproduktion verursacht zunächst zusätzliche CO₂-Emissionen. Dieser Nachteil wird durch den geringeren CO₂-Ausstoß im Betrieb meist nach wenigen Jahren ausgeglichen. Recycling und Kreislaufwirtschaft sowie strengere EU-Vorgaben verbessern die Umweltbilanz von Batterien weiter.
Wie effizient sind Elektroautos?
Elektroautos sind deutlich effizienter als Pkw mit Benzin- oder Dieselmotor. Während Verbrennungsmotoren nur etwa 20 bis 30 Prozent der Energie für den Antrieb nutzen, erreichen Elektromotoren einen Wirkungsgrad von rund 80 bis 90 Prozent. Ein E-Auto verbraucht meist nur 15 bis 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Mit der gleichen Energie (circa zwei Liter Kraftstoff) kommen Benzin- oder Diesel-Pkw nur 20 bis 30 Kilometer weit.
Die höhere Effizienz bedeutet ein geringeren Energieverbrauch und damit geringere Kosten für das Laden von Elektroautos.
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Stoßen Elektroautos Abgase oder andere Emissionen aus?
Elektroautos verursachen im Betrieb keine direkten CO₂-Emissionen und keine gesundheitsschädlichen Abgase. Das kann die Luftqualität besonders in Städten verbessern. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor belasten die Luft dagegen durch Feinstaub und Stickoxide, was Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme fördern kann.
Wie bei Benzin- und Dieselautos entstehen bei E-Autos Feinstaubemissionen durch Reifen- und Bremsabrieb. Neue Vorgaben der Euro-7-Regelung sollen diese Emissionen aber für alle Fahrzeuge weiter reduzieren.
Ein weiterer Vorteil von Elektroautos ist der geringere Lärm im Straßenverkehr. Bis etwa 25 Kilometer pro Stunde fahren Elektroautos deutlich leiser als Verbrenner. Ab etwa 30 Kilometer pro Stunde überwiegt das Abrollgeräusch der Reifen die Geräusche des nahezu lautlosen Elektromotors. Vor allem in Städten tragen Elektroautos zu einer ruhigeren Umgebung bei.
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Alternative Antriebe vergleichenWerden mit Elektroautos CO₂-Emissionen eingespart?
Über den gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung bis zum Fahrbetrieb – haben Elektroautos gegenüber konventionellen Fahrzeugen einen Klimavorteil von rund 40 Prozent. Entscheidend sind dabei Fahrleistung und der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix.
Die Batterieproduktion verursacht zunächst etwa 40 bis 60 Prozent mehr CO₂-Emissionen als die Herstellung eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Dieser anfängliche Nachteil wird durch den geringeren CO₂-Ausstoß im Betrieb jedoch oft bereits nach etwa vier Jahren ausgeglichen. Je nach Nutzung liegt dieser Punkt häufig zwischen 30.000 und 70.000 Kilometern.
Dieser Vorsprung wird durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland weiter zunehmen.
Das Pkw-Label unterstützt beim Vergleich: Rein batterieelektrische Fahrzeuge erhalten bei Neuwagen die beste CO₂-Klasse A und werden mit 0 Gramm CO₂ pro Kilometer ausgewiesen.
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Tipp:
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Wie umweltschädlich ist die Batterieherstellung?
Für die Umweltbilanz von Elektroautos ist neben dem CO₂-Ausstoß auch der Rohstoffeinsatz für die Batterieproduktion wichtig. Der Abbau von Rohstoffen hat – wie auch die Förderung von Erdöl – Auswirkungen auf Böden und Wasser. Durch Recycling, Kreislaufwirtschaft, effizientere Herstellungsverfahren und neue Batterietypen kann dieser Rohstoffbedarf künftig sinken. Zudem können gebrauchte Fahrzeugbatterien nach dem Einsatz im Auto weiterverwendet werden, zum Beispiel als temporäre Stromspeicher für erneuerbare Energien aus Sonne und Wind.
Mit dem Gesetz über kritische Rohstoffe (Critical Raw Materials Act) stärkt die EU seit 2024 zudem eine sichere und nachhaltige Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. Ziel ist es, Batterien vermehrt in Europa herzustellen und die dafür notwendigen Rohstoffe abzubauen. EU-weit wird für die Bewertung des ökologischen Fußabdrucks der Batterie ein sogenannter „Batteriepass“ eingeführt.
Rechtlicher Hinweis
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit dieser Informationsplattform zur Verkehrs- und Mobilitätswende. Darüber hinaus erhalten Hersteller und Händler Informationen zur Umsetzung der novellierten Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Dabei handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht rechtsverbindlich sind. Für konkrete Fragen ist ggf. eine Rechtsberatung einzuholen. Die dena übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der mittels des Online-Tools zur Erstellung eines Pkw-Labels berechneten Ergebnisse. Entscheidend sind u. a. die Herstellerangaben.