Für das Teilen von Fahrzeugen gibt es verschiedene Konzepte. Das stationsbasierte Carsharing hat sich bereits in den 1990er Jahren deutschlandweit etabliert. Heute bieten über 200 Organisation – die von kommerziellen Anbietern über Genossenschaften bis zu ehrenamtlichen Vereinen reichen – in 855 Orten rund 12.000 Autos an. Über 720.000 registrierte Autofahrerinnen und -fahrer nutzen das Angebot.

Wie bei klassischen Autovermietern lautet die Grundidee: Sie holen den Wagen an einer Station Ihres Anbieters ab und bringen ihn nach der Fahrt wieder dorthin zurück. Die Stationen liegen meist dezentral in Wohngebieten. Kunden, Mitglieder des Vereins oder der Genossenschaft schließen einen Rahmenvertrag ab und können dann alle Fahrzeuge rund um die Uhr selbstständig buchen. Reservierungen sind im Voraus auch über einen längeren Zeitraum möglich. Bezahlt wird neben Anmelde- und Jahresgebühr jeweils nur die tatsächliche Fahrzeugnutzung. Die Konditionen sind mit etwa 4 bis 8 Euro pro Stunde relativ günstig, zumal der Kraftstoff inklusive ist. Auch Versicherung, TÜV, Wartung und Reifenwechsel übernimmt der Carsharing-Anbieter.

Stationsbasiertes Carsharing bietet eine hohe Verlässlichkeit und kann ein sinnvoller Baustein für einen nachhaltigen Stadtverkehr sein. In Kombination mit einem leistungsfähigen ÖPNV schafft es eine Voraussetzung, auf das eigene Auto zu verzichten.

Auch Fahrräder werden in Großstädten bei einzelnen Verleihern stationsbasiert angeboten. Meist gibt es dann mehrere Stationen in einer Stadt, sodass mit den Leihrädern auch One-Way-Fahrten möglich sind.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

Rechtlicher Hinweis

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Umfang dieser Informationsplattform zur Verkehrs- und Mobilitätswende. Darüber hinaus erhalten Hersteller und Händler Informationen zur Umsetzung der novellierten Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Die Ausführungen in diesem Informationsportal sind mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und anderen Fachakteuren abgestimmt und geben ihre gemeinsame Auffassung wieder. Dabei handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht rechtsverbindlich sind. Für konkrete Fragen ist ggf. eine Rechtsberatung einzuholen. Die dena übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der mittels des Online-Tools zur Erstellung eines Pkw-Labels berechneten Ergebnisse. Entscheidend sind u. a. die Herstellerangaben.