Golo tritt in die Pedale – Urban und auf dem Land Teil 3

Nachdem ich ein Jahr auf dem Land verbracht hatte, erwartete ich sehnsüchtig das darauffolgende Studium in der Großstadt. Berlin hat so viel zu bieten, darunter auch ein dichtes ÖPNV-Netz. Mein erster Eindruck war: egal wo ich wohne, es gibt überall Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel. Seitdem ich in Schöneweide wohne, nutze ich Bus, Tram, S- und U-Bahn regelmäßig. Preislich profitiere ich von meinem Studierendenstatus bzw. -ausweis, der mein ÖPNV-Ticket beinhaltet. Ja, ich wohne etwas Abseits und brauche für fast alle Strecken außerhalb meines Viertels eine Dreiviertelstunde. Dennoch habe ich die Möglichkeit mich entspannt in die Bahn zu setzen und in alle Ecken der Stadt zu kommen. Für mich grenzt es fast schon an Wahnsinn den Alltag in Berlin mit dem Auto zurückzulegen und sich dabei die Vorzüge der öffentlichen Verkehrsmittel entgehen zu lassen.

Aber gerade als ÖPNV-Nutzer kenne ich auch die Schattenseiten dieser. Manche Strecken lohnen sich zeitlich gesehen nicht mit dem ÖPNV zu bewältigen. Da laufe ich oftmals oder fahre mit dem Rad. Manchmal habe auch ich keinen Nerv nach einer achtstündigen Zugfahrt mitten in der Nacht noch drei Stunden mit dem Bus durch Berlin zu fahren -  wo ich doch so nah am Ziel bin. In solchen Momenten schätze ich die vielen Carsharing Angebote Berlins. Während ich noch im Zug sitze suche ich mir bereits auf dem Handy ein passendes Auto in der Nähe des Bahnhofs aus und setze so meine Reise fort. Zwar kann ich ein Carsharing Auto nicht direkt vor meiner Haustüre parken, sondern bin an dafür vorhergesehene Parkplätze gebunden, doch diese sind von meinem Zuhause nicht weit entfernt. Ich schätze die Sorglosigkeit des Carsharings. All die Verantwortung, die mit einem eigenen Auto einhergeht, gebe ich mit einem einfachen „Miete beenden“-Button in der App an das Unternehmen ab.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein paar Eindrücke zum Thema Radfahren teilen. Als jemand der im Raum Stuttgart aufgewachsen ist, bin ich es nicht gewohnt, dass es eigene Wege oder gar ganze Straßen - wie in Konstanz am Bodensee - allein für Fahrräder gibt. Es war eine große Umstellung, mich auf die vielen Radwege in Berlin zu verlassen. Oftmals bin ich auf die Gehwege ausgewichen, sobald ich an einer Kreuzung abbiegen wollte. In meiner Heimatstadt fangen Radwege irgendwo an und hören willkürlich wieder auf. In Berlin gibt es zahlreiche Ampeln und Markierungen nur für Radfahrende, was mich sehr beeindruckt hat und womit Fahrradfahren viel mehr Spaß macht. Das einzige Problem, womit vermutlich jede Stadt zu kämpfen hat, sind die Verkehrsteilnehmenden selbst.

Straßenbahnstation

Golo tritt in die Pedale – Urban und auf dem Land Teil 2

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Golo tritt in die Pedale - Urban und auf dem Land Teil 4

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