Tempelhofer Feld

Vincent: Vom Auto zum Fahrrad zum Auto?

Gegen Ende meines Studiums habe ich ein Praktikum im Mobilitätsbereich gemacht. Dort habe ich angefangen, mein Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Der Umgang mit den Auswirkungen von Verkehr auf Mensch und Umwelt hat mir klargemacht, wie viele Abgase ich mit jeder Autofahrt verursache. Zu dem Zeitpunkt hatte ich zudem noch ein Semesterticket, sodass es für mich auch günstiger war, mit den Öffis zu fahren. So bin ich dann vom eigenen Auto auf Bus, S- und U-Bahn gewechselt. Das Auto war dann noch einige Zeit im Familienbesitz, bis wir es dann vor drei Jahren endgültig verkauft haben. Das Fahrrad kam auch immer öfter zu meiner täglichen Bewegung hinzu, anfangs allerdings fast nur im Sommer. Mittlerweile fahre ich hauptsächlich Fahrrad. Öffentliche Verkehrsmittel nutze ich eher zusätzlich zum Fahrrad.

Seit meiner Umgewöhnung auf öffentliche Verkehrsmittel schätze ich sehr, dass ich mich einfach reinsetzen und während der Fahrt lesen, Musik hören oder mich einfach entspannen kann. Ich muss mir jedenfalls keine Gedanken um den Verkehr machen und mich darauf konzentrieren. Ewig langes im Staustehen ist seither auch passé. Der größte Pluspunkt für mich ist aber wohl, dass die Parkplatzsuche weggefallen ist. Das würde mich mittlerweile wahnsinnig machen. Es kann natürlich auch zu Wartezeiten bei den Öffis kommen, wenn man umsteigen muss, auf der Linie Bauarbeiten durchgeführt werden, es technische Störungen gibt oder es spätabends ist. Mit unterschiedlichen Apps kann man aber alle Abfahrtszeiten und Umstiegszeiten vorher checken und dann auch die Wartezeiten minimieren.

Die wegfallenden Wartezeiten auf Bus oder Bahn sind für mich ein noch größerer Vorteil beim Fahrradfahren. Und durch die Bewegung fühle ich mich auch besser und aktiver. Ausflüge sind mit dem Fahrrad ohne Probleme zu bewältigen und machen mir richtig Spaß. Statt sich einfach nur ins Auto zu setzen, an den See zu fahren und dann abzuhängen, gestalte ich solche Tage mittlerweile aktiver: Je nachdem wie weit der Weg ist, kombiniere ich Ausflüge mit einer Fahrradtour und nehme je nach dem vielleicht auch noch die S-Bahn oder einen Regio für einen Teil der Strecke.

Liepnitzsee

Ein „Nachteil“ ist allerdings, dass man mehr auf das Wetter achten muss. Bei Regen kann man zwar einfach Regenjacke und –hose anziehen und kommt trocken am Ziel an. Ich habe dann immer noch Wechselklamotten dabei, falls doch irgendwas nass wird. Je nachdem wie weit ich fahren muss, macht es mir bei Regen auch deutlich weniger Spaß und ich steige doch lieber mal in die Bahn. Nur wenn es friert fahre ich gar kein Fahrrad mehr, weil dann die Gefahr zu groß ist, auf gefrorenem Boden zu stürzen.

Nächste Woche erfahren wir noch mehr über Vincents persönliches Fazit!

 

Vincent auf dem Weg nach Frankreich

Vincent: Vom Auto zum Fahrrad zum Auto? Teil 1

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Vincent: Vom Auto zum Fahrrad zum Auto? Teil 3

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