News Mobilitätsthemen Zahl der Woche

96… Prozent der Zeit wird das Auto gar nicht genutzt

Die meiste Zeit des Tages steht das Auto still, da es im Schnitt nur ungefähr eine Stunde am Tag genutzt wird. Da die Autohaltung teuer und aufwändig ist, kann Carsharing für viele eine komfortable Alternative zu einem eigenen Auto sein.

Parkende Autos

Foto: shutterstock/Softulka

96 Prozent der Zeit steht das Auto ungenutzt auf den Straßen.

Denn im Durchschnitt wird das Auto nur 1,1 Stunden am Tag genutzt. Ein Auto ist in Anschaffung, Haltung und Verbrauch teuer, verbraucht Ressourcen und geht mit einem hohen Flächenverbrauch auf der Straße oder dem eigenen Grundstück einher. In Deutschland wird das Auto noch von vielen Menschen täglich genutzt, 2017 waren es noch knapp 50 Prozent, heute sind es noch etwas über 40%. Der Anteil der Menschen, der das Auto mehrfach die Woche nutzt, hat sich in dem Zeitraum seit 2017 von 80 auf 75% leicht reduziert.

Carsharing kann praktische Alternative sein

Das Angebot von Sharing-Konzepten aller Art nimmt stetig zu und bietet häufig eine praktische Alternative zum Besitz eines eigenen Pkws. Neben der Nutzung offizieller Carsharing-Angebote, wo bei sich die free-floating Flotten noch häufig nur auf größere Städte beschränken, gibt es das so genannte Peer-to-Peer-Carsharing, als weitere Variante des gemeinschaftlichen privaten Autoteilens. Das lässt sich entweder über eine Internetplattform oder in der Form des nachbarschaftlichen Teilens organisieren, in dem man das eigene Auto zum Verleihen anbietet, bzw. das Auto von jemand anderem nutzt oder auch eines gemeinsam mit anderen besitzt. Carsharing hat sich, neben dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, bereits als umweltfreundliche Verkehrsform etabliert.

Quelle: Umweltbundesamt

Deutsche Energie-Agentur GmbH

Rechtlicher Hinweis

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit dieser Informationsplattform zur Verkehrs- und Mobilitätswende. Darüber hinaus erhalten Hersteller und Händler Informationen zur Umsetzung der novellierten Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Dabei handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht rechtsverbindlich sind. Für konkrete Fragen ist ggf. eine Rechtsberatung einzuholen. Die dena übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der mittels des Online-Tools zur Erstellung eines Pkw-Labels berechneten Ergebnisse. Entscheidend sind u. a. die Herstellerangaben.

Ihr Verkehrslotse