6,2 Millionen Menschen fahren in Deutschland motorisierte Zweiräder. Im Vergleich zum Auto eine umweltfreundlichere Wahl: Aufgrund des deutlich geringeren Gewichts fällt der Kraftstoffverbrauch bei sparsamen Modellen um zwei Drittel geringer aus. Zudem benötigen sie im Vergleich zu Pkw nur einen Bruchteil der Parkfläche – relevant vor allem im urbanen Raum – und sind in Anschaffung und Unterhalt um ein Mehrfaches günstiger. Aber, klar: Mit Motorrädern und Rollern sind Sie maximal zu zweit mobil.

Der Trend zur Elektromobilität zeigt sich auch bei E-Rollern. Das Öko-Plus ist erheblich: Sie bewegen sich nahezu lautlos und stoßen verglichen mit Verbrennern pro gefahrenem Kilometer bis zu 80 Prozent weniger CO2 aus – beim aktuellen Strommix wohlgemerkt. Mehr Ökostrom in den Netzen heißt zugleich: mehr CO2-Einsparungen bei E-Rollern. Und die Reichweite der besten Akkus ist inzwischen auf nahezu 100 Kilometer gestiegen. E-Roller bieten damit ausreichend Reichweite für den städtischen Nah- und Pendelverkehr – viele Modelle lassen sich dank entnehmbarer Akkus auch in der Wohnung aufladen.

Jede und jeder mit Autoführerschein darf motorisierte Zweiräder bis 45 km/h fahren. Schnellere Krafträder mit 125 ccm Hubraum erfordern einen Führerschein der Klasse A1 – oder neuerdings bei erfahrenen Autofahrern eine gesonderte Fahrerschulung.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

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