Bereits in 15 deutschen Großstädten stehen Free-floating-Flotten von Carsharing-Anbietern zur Verfügung – leider dort, wo es bereits gut ausgebaute ÖPNV-Angebote gibt. Das große Komfort-Plus: Die Autos können an einem beliebigen Ort innerhalb des Nutzungsgebiets angemietet und wieder abgestellt werden. 2,1 Millionen Menschen sind hierzulande für die unkomplizierte Autoleihe angemeldet und können auf insgesamt 14.200 Fahrzeuge zugreifen.

Die Registrierung ist denkbar einfach: Anmelden und Fahrerlaubnis überprüfen lassen – schon kann es losgehen. Sie können die Fahrzeuge per Smartphone finden und buchen. Geöffnet wird der Wagen meist mit der App, der Autoschlüssel befindet sich im Fahrzeug. Die Nutzungstarife sind überwiegend zeitbasiert. Die Preise liegen über denen des stationsbasierten Carsharings: Eine Stunde Kleinwagen fahren kostet bis zu 20 Euro. Weiterer Nachteil der free-floating-Variante: Reservierungen im Voraus sind oft nicht möglich – und mitunter sind Fahrzeuge nicht in der Nähe verfügbar.

Spannend ist es, wenn free-floating-Anbieter auf Elektroautos setzen. So können Sie auf eine niedrigschwellige Art und Weise für E-Mobilität erleben. Abseits der E-Mobilitätsoption fallen die positiven Umwelteffekte beim free-floating relativ gering aus. Denn im Gegensatz zum stationsbasierten Carsharing werden die Leihautos primär auf Kurzstrecken in der City genutzt – und ersetzen damit Fahrten mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad. Zudem behalten Kunden von free-floating-Carsharing teilweise ihren eigenen Pkw und verschärfen so die  Parkraumknappheit.

Das free-floating-Konzept greift nicht nur bei Autos. In den Großstädten prägen mittlerweile Leihfahrräder, E-Roller und E-Scooter das Stadtbild. Diese Vielfalt an Mobilitätsoptionen ist erheblich und optimiert insbesondere Tür-zu-Tür-Fahrten. Und gegenüber Pkw-Sharing entlasten diese Angebote den Verkehr, reduzieren Luftschadstoffe und beanspruchen weniger Parkraum.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

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