Fahrräder liegen im Trend. Die Zahl der mit Rädern zurückgelegten Kilometer ist in den letzten 20 Jahren um annähernd 40 Prozent gestiegen. Einen echten Boom erleben aktuell die E-Bikes: Allein im Jahr 2020 ist der Absatz um rund 43 Prozent auf 1,95 Millionen verkaufte E-Bikes gestiegen.

Damit gewinnt das – per zuschaltbarem Elektromotor unterstützte – Radfahren insbesondere für ältere Generationen deutlich an Attraktivität: 11 Prozent der Seniorenhaushalte verfügen über mindestens ein E-Bike. Streng genommen sind die allermeisten E-Bikes eigentlich Pedelecs: Der Elektromotor lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h in unterschiedlichen Stufen zuschalten, sodass auch Steigungen, längere Strecken und Einkaufen im Supermarkt keine Hürden darstellen. Und für alle gilt: Radfahren stärkt das Herz-Kreislaufsystem und fördert das Immunsystem – die Corona-Pandemie hat das in besonderer Weise wieder ins Bewusstsein gerufen.

Auch die Politik setzt auf den Radverkehr und verbessert sukzessive die Infrastruktur. Wuppertal und Göttingen haben bereits Radschnellwege ausgebaut: So können Pendler den Weg ins Stadtzentrum mit dem Rad nehmen – und ihr Auto dauerhaft stehen lassen. Überdachte Rad-Stellflächen werden vielerorts ausgebaut, und zunehmend gibt es Bike+Ride-Anlagen, die Fahrräder und E-Bikes besonders sichern oder gar abschließbare Fahrradboxen bieten. Der Bund stärkt die Chancengleichheit des Radverkehrs durch zwei neue Förderprogramme, und Dienstfahrräder werden steuerlich bessergestellt.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

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