Statistisch sitzen in Deutschland pro Fahrt nur 1,4 Personen im Auto. Das bedeutet: Es gibt viel Platz, um andere Menschen mitzunehmen und Fahrgemeinschaften zu bilden. Schon in den 1970er Jahren – im Zuge der Ölpreiskrisen – wurden telefonische Mitfahrzentralen gegründet, um die Pkw besser auszulasten. Heute heißt das Ridesharing und wird digital organisiert: Über Onlineplattformen können private Autofahrerinnen und -fahrer für ohnehin stattfindende Fahrten Mitfahrende suchen.

Die Fahrenden machen das nicht aus kommerziellen Gründen. Die Motive sind vielfältig: Manche möchten sich das Spritgeld teilen, andere verringern so bewusst den persönlichen ökologischen Fußabdruck der Fahrt und wieder andere schätzen es, auf diese Weise neue Leute kennenzulernen und sich während der Fahrt unterhalten zu können. Oft bietet Ridesharing gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln eine schnellere und günstigere Alternative. Und natürlich ist Ridesharing auch aus verkehrspolitischen Gesichtspunkten interessant. Das gilt insbesondere auf häufig viel befahrenen Strecken, etwa in der städtischen Rush Hour.

Eine besondere Form des Ridepooling ist das Carpooling. Dabei gründen sich private Fahrgemeinschaften – zumeist auf regelmäßigen Strecken wie dem Weg zum Arbeitsplatz. Häufig sind diese privat oder über vermittelnde Anbieter organisiert. In Abgrenzung zum Carsharing nutzen hier verschiedene Personen das Auto zur gleichen Zeit und es gibt eine Fahrerin oder einen Fahrer, die oder der dieses privat zur Verfügung stellt.

 

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Deutsche Energie-Agentur GmbH

Rechtlicher Hinweis

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Umfang dieser Informationsplattform zur Verkehrs- und Mobilitätswende. Darüber hinaus erhalten Hersteller und Händler Informationen zur Umsetzung der novellierten Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Die Ausführungen in diesem Informationsportal sind mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und anderen Fachakteuren abgestimmt und geben ihre gemeinsame Auffassung wieder. Dabei handelt es sich um allgemeine Hinweise, die nicht rechtsverbindlich sind. Für konkrete Fragen ist ggf. eine Rechtsberatung einzuholen. Die dena übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der mittels des Online-Tools zur Erstellung eines Pkw-Labels berechneten Ergebnisse. Entscheidend sind u. a. die Herstellerangaben.