Während ich in Hamburg auf ein Auto angewiesen war, um neben der Arbeit auch meine Freizeitaktivitäten erreichen zu können, würde ich in Berlin nie und nimmer auf die Idee kommen mir ein Auto anzuschaffen. Ich wohne in einem Stadtteil, der sehr gut angebunden ist. S-Bahn, U-Bahn, Ringbahn, Tram und Bus fahren quasi direkt vor meiner Tür. Ich weiß jedoch auch, dass dieses ÖPNV-Angebot nicht überall in Berlin so hochfrequentiert ist wie in meinem Bezirk. Daher kann ich mich sehr glücklich schätzen, immer irgendwie nach Hause kommen zu können. Während der Corona-Hochphase, wo man Menschenmassen lieber aus dem Weg gegangen ist, habe ich mich hauptsächlich mittels Car-Sharing von A nach B bewegt. Auch in diesem Segment gibt es wunderbar viele Alternativen und Möglichkeiten. Das einzige, was ich nicht gerne in Berlin mache, um mich fortzubewegen, ist Fahrradfahren. Als Fahrradfahrer*in ist man schlichtweg einem riesen Gefährdungspotential ausgesetzt. Was mir daher in Berlin noch zum perfekten Mobilitätsangebot fehlen würde, wären gesicherte Fahrradwege oder Fahrrautobahnen. Platz genug hätte man – Parkplätze weg, Fahrradweg hin. Das geplante Vorhaben beispielsweise, unter der U-Bahnlinie 1 und 3 einen Fahrradschnellweg zu bauen, wäre eine tolle Möglichkeit um mehrere Stadtteile miteinander zu verbinden. Die U-Bahn bewegt sich vor allem in Kreuzberg auf einem denkmalgeschützten Hochbahn-Viadukt. Der Fahrradweg wäre somit auch überdacht und dieser Stadtraum würde neugestaltet werden. Eine ähnliche Möglichkeit hat meine Heimatstadt Hamburg leider versäumt. Es geht um die Bundesstraße, die von Harburg über Wilhelmsburg führt und schließlich in die A255 oder A1 mündet. Ein großer Teil der Straße wurde in den letzten Jahren neu gebaut. Es gab die Idee die alte Straße stehen zu lassen, um einen Fahrrad-Highway zu schaffen. Stattdessen wird sie nun abgerissen um Platz für Bebauungen zu machen.

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